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Montag, 16. Juni 2008 |
Trommelnd verliere ich meinen Kopf
an die fremde Macht,
die ohne zu fragen
mein Denken übernimmt.
Schillernde Töne
verwirren meine Ohren.
Das Flüstern wird lauter
und die Stimmen in mir
schreien mich an.
Doch irgendwo singt jemand
ein mir unbekanntes Lied,
es vertreibt die Stimmen,
eine Hoffnung breitet sich in mir aus,
wärmt mich, gibt mir Kraft.
Ich wiege mich in Sicherheit,
da treibt mir der Schmerz
die Tränen in die Augen.
Das Singen enthüllt ein grausames Lachen.
Es reißt an mir,
an meiner Seele
und tobt in meinem Inneren,
wie ein schwarzes Feuer.
In mir schreit es noch,
doch lautlos sinke ich zu Boden,
Panik weicht purer Angst.
Verloren habe ich schon,
nun suche ich einen Halt
und muss entsetzt feststellen,
dass ich ins Leere greife
und falle und schreie...
Und im Fallen sehe ich mich,
sehe mein ganzes Leben,
sehe die Illusionen des Seins
und der Zweifel
macht dem Nichts platz.
Ich ergebe mich der fremden Macht,
nehme sie auf und weiß,
ich habe verloren,
weiß bloß nicht mehr was.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. Juni 2008 )
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